Wie geht die Schweizer Bevölkerung mit der Medienvielfalt um? Das Internet ist das wichtigste Medium der Schweizer.

06/08/2010
By Gerold E. Sieber

 
Das Internet ist das wichtigste Medium der Schweizer, gefolgt von den Tageszeitungen

Das Medienverhalten der Schweizer wird immer stärker von digitalen Medien geprägt – das Internet avanciert zum mit Abstand wichtigsten Medium. Mehr als die Hälfte der Befragten stuft es als „sehr wichtig” aus persönlicher Sicht ein. In der persönlichen Wichtigkeit liegt das Internet mit fast 20% Abstand deutlich vor den zweitplatzierten Tageszeitungen. Auf den weiteren Plätzen folgen TV und Radio.

Die Top ‐Medienmarken bei der jüngeren und älteren Bevölkerung:

Facebook ist bei den 14‐29 Jährigen vorn, SF1 bei den 50‐69 Jährigen Welches sind die für die Schweizer persönlich wichtigsten Medienmarken? Bei den unter 29 Jährigen ist es die Social Media Plattform Facebook mit einer Zustimmung von 48,5%. Personen über 50 bevorzugen hingegen SF1 (mit 50,4%). Auf den weiteren Rängen folgen bei den Jungen 20 Minuten (42,2% Zustimmung) und Pro 7 (35,3%), bei den Älteren sind es Lokalradios (36,2% Zustimmung) und DRS 1 (32,3%). (Auswertung für die D‐CH)

Das Internet dominiert die Produktinformation. TV die Unterhaltung.

Fragt man die Konsumenten, welche Kanäle sie für Unterhaltung, Tagesgeschehen, Sport und Produktinformationen nutzen, zeigt sich, dass das Internet drei von vier Bereichen dominiert: Tagesgeschehen, Sportinformationen und Produktinformationen. Am stärksten ist die Dominanz des Internet bei der Suche nach Produktinformationen: fast 80% der Befragten nutzen das Internet als häufigste Informationsquelle. Nur bei der Unterhaltung liegt das Fernsehen noch an vorderster Stelle.

Persönliche Empfehlung von Familie und Freunden geniesst höchste Glaubwürdigkeit!!

Aus welchen Quellen die Konsumenten Informationen zu Produkten/Dienstleistungen einholen, ist stark abhängig von der Produktkategorie. Werbung als Informationsquelle wird am häufigsten bei Beauty- und Kosmetikprodukten, Mode und Lebensmitteln genutzt. Also bei Produkten, die eher dem Low‐Involvement zugeordnet werden und impulsgetrieben sind.

Der Kundenberater ist die wichtigste Informationsquelle bei Autos, Möbeln, rezeptfreien Medikamenten und Sportartikeln. Dort also, wo fachgerechte Beratung für die Konsumenten wichtig ist. 
Auch bei Autos, Möbel und Ausgehtipps (Restaurants, Bars, Pizzeria, Sushi-Bar) zeigt sich die Wichtigkeit des Internet: die Homepage des Anbieters ist der wichtigste Informationskanal über viele Kategorien hinweg, so bei Unterhaltungselektronik, grossen Haushaltsgeräten, Mobiltelefonen, Reisen, Wohnen oder Musik und Video.

Die höchste Glaubwürdigkeit aller Quellen erzielt aber die Empfehlung von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten.

Frauen sind besonders affin für Social Media Networks
 

 

Die Vorliebe der Schweizer für Facebook setzt sich auch bei der Frage nach der am häufigsten genutzten Webadresse fort: nach Google und Bluewin folgt Facebook. Knapp 10% der Befragten geben ungestützt die Adresse der beliebten sozialen Community an. Frauen sind besonders affin: Rund 13% geben Facebook als häufigste Webadresse an, bei den Männern sind es nur 6%.

 

Quelle: Auszug aus eine Studie der futurcom
http://www.futurecom.ch/de/news/news_details-de.asp?ID=236
Aber auch in Deutschland sieht es ähnlich aus. Hier gelangst Du zu einer Studie des Spiegel online: http://www.futurecom.ch/de/news/news_details-de.asp?ID=236

 

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One Response to “ Wie geht die Schweizer Bevölkerung mit der Medienvielfalt um? Das Internet ist das wichtigste Medium der Schweizer. ”

  1. [...] This post was mentioned on Twitter by . said: [...]

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