Wie du diesen simplen Restaurant Marketing Fehler vermeidest

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Es ist schon seltsam, wie plötzlich mir Restaurant Marketing Fehler ins Auge springen.

Da war ich doch Ende Februar in Stuttgart an einem super Seminar für ERFOLG – INTERNET – BUSINESS – FINANZEN des neuen Coaching-Clubs bei dem ich seit einigen Monaten Mitglied bin und eben eine Meeting-Point hier in der Nähe von Basel gegründet habe. [KLICK und du mehr darüber wie erfahrene Experten dir ihr wertvolles Wissen aus ihrer Praxis weitergeben…]

In diesem Hotel passierte etwas! Ich frage mich ernsthaft, wieso Gastronomen sich immer noch so simple Gelegenheiten neue Gäste zu gewinnen, entgehen lassen oder solch gewinnende Chancen nur zögerlich und halbherzig nutzen.

Unterlässt du solche  Chancen auch?

Lässt du Gäste die akut nach einem Restaurant fahnden, auch bei der Konkurrenz essen?

Bei eingangs erwähntem Seminar wohnte ich in Stuttgart in einem Hotel. Max, einer der anderen Seminarteilnehmer und ich wollten an diesem Abend das Hotel verlassen und wo anders essen.

Schon bei meinem Einchecken erspähte ich dort einen bunten «Italien Ristorante» Flyer.

Max und ich trotteten zur Rezeption: «Hallo!» Ich wedelte begeistert mit dem Flyer und fragte: «Wie weit ist denn dieser Italiener? Ist der zu empfehlen?» Der kräftig gebaut junge Mann mit der Glatze lächelte sehr freundlich und antwortete: «Woher soll ich das wissen? Ich war noch nie dort, aber Klagen von anderen Gästen sind zumindest keine gekommen.” Mit Daumen und Zeigefinger justierte ich meine Brille auf die Nasenspitze und blickte mit hochgezogenen Augenbrauen über die Gläser zu Max.

«Ist ja keine Top Empfehlung, was meinst Du Max, gehen wir trotzdem hin?» Max nickte du da wir lediglich zwei Minuten durch die Unterführung des S-Bahnhofes brauchten, wagten wir die

ital-restaurant-pint«Italien Mission»!

Zu Recht, der Italiener scheint eine Menge Energie in die Ausbildung seiner Mitarbeiter zu stecken. Unbeschreiblich freundlich, kompetent und obendrein noch unerwartet flink.

Vorzüglich war auch die Qualität unsere Speisen. Also, alles bestens oder besser als bestens.

Beim Verlassen des Restaurants wandte ich mich wie immer kurz an den Wirt um mich zu bedanken, ihn zu ermutigen, motivieren aber auch, um kleine Kritik anzubringen.

«Wer hat denn die Flyer da drüben im Holiday Inn deponiert?» wollte ich wissen. Mit einem breiten Grinsen, in Erwartung ein weiteres Lob zu fischen berichtet er mir mit Stolz, dass Restaurant Marketing Chefsache sei und er das selber bewerkstelligt habe.

«Hast Du die lediglich dort im Ständer platziert oder abgegeben?» «Die habe ich dem Breiten gegeben.» er meinte also genau denselben Hotelfachangestellten, der uns keine Empfehlung geben konnte. «Warum?» «Na er konnte uns nicht einmal erzählen, ob das Essen bei dir gut sei!» Ich doppelte nach und zitierte den Herrn an der Rezeption.

«Was hätte ich den besser machen können?»

Nun war ich in meinem Marketing Element!

«Warum machst Du nur den ersten Schritt bei deinem Restaurant Marketing und gehst den Weg nicht bis zu Ende?» Der Wirt deutete auf einen runden Tisch neben dem Tresen: «Setzt Euch mal hin!» Er streckte drei Finger in die in Richtung seines Mitarbeiters hinter dem Tresen. Hurtig zapfte er drei Blonde und sauste damit zu uns rüber. «Was meinst Du mit: nicht bis zum Ende gehen?»

Erreiche dein Ziel!

Ich packte in meine Innentasche und zückte Kalender und Kuli. Schlug die letzte leere Notizen-Seite auf und schrieb:

Flyer verteilen: Marketing, The Italien Way   😉  (ja mit Smiley)

1.    Flyer drucken

2.    Flyer in Hotels bringen

a.    Personal ansprechen

b.    Personal zum Essen einladen

c.    Eventuell mit Begleitung

d.    Nach dem Chef fragen

e.    Ebenfalls einladen mit Begleitung

3.    Eventuell Bonus für Empfehlungen anbieten.

Mit einem Ruck riss ich das Blatt aus meinem Kalender und übergab ihn dem Wirt! Dieser lass kurz, blickte über meinen Kopf hinweg an die Backsteinwand. Wenige Sekunden später klatschte seine Handfläche an seine Stirn: «Du hast recht, aber sowas von!» Werde ich gleich morgen nachholen.

Zum Schluss:

Mag sein, dass Mitarbeiter in Hotels ab und zu wechseln. Monatlich, ein bis zwei kostenlose Essen anbieten, kann eine sehr preiswertes Marketinginstrument sein.

Immerhin erreichst du dadurch eine grössere Anzahl neuer Gäste. Und eine Empfehlung, die schön ausgeschmückt, auf eigenen Erfahrungen beruht, ist eines der allerbesten Werkzeuge im Restaurantmarketing um mehr Gäste zu gewinnen.

Pack deine Flyer und düse los. Gleich jetzt!

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Über Gerold Edgar [Restaurant Marketing] 138 Artikel
Gerold E. Sieber - Autor und Admin WebBeeren.ch | Ich habe nur ein Ziel: Mehr Erfolg für Dein Restaurant! Durch mehr Gäste, mehr Wiederbesuche ein höheres Ticket und bessere Online Bewertungen für Deinen gastronomischen Betrieb. Ich bin seit 34 Jahren im Gastgewerbe tätig begonnen hat alles in einem Gasthof in Rolle VD als Tellerwäscher und Hausbursche, später lernte Koch, wurde Küchenchef, Food Business Analyst, Commercial Manager, Projektleiter und selbständiger Gastwirt. Seit 2006 befasse ich mich intensiv Internet Marketing, Web Design, E-Mail-Marketing und Social Media Marketing. Dabei bleibe ich spezialisiert auf meine Leidenschaft und Liebe - Restaurants, Bars, Pizzerien. Café usw. Ich übersetzt für meine Leser aus der Gastronomie die komplizierten und teils unverständlichen Internet Marketing "Sachen" in eine Sprache die von Gastronomen verstanden wird. Bleibe hier und lies in meinem Online Magazin

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